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Bildungs- und Jugendprogramme der EU
SOKRATES 
LEONARDO DA VINCI 
JUGEND 
Ein wichtiges Ziel der EU ist die Errichtung eines offenen und dynamischen europäischen Bildungsraumes. Dieser soll auf drei sich ergänzenden Fundamenten beruhen: Alle Bürgerinnen und Bürger sollen die nötigen Mittel und Möglichkeiten erhalten, um ihre Kenntnisse laufend auf den neuesten Stand bringen zu können. Sie sollen ihre Beschäftigungsfähigkeit durch die Aneignung von Kompetenzen verbessern und so mit den Veränderungen des Arbeitsmarktes und der Arbeitsorganisation Schritt halten können. Die EU soll mit einem offenen Bildungsraum und der damit einhergehenden Mobilität und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit um eine Dimension erweitert werden.
Mit drei grossen Programmen werden diese Ziele anvisiert: SOKRATES (allgemeine Bildung), LEONARDO DA VINCI (berufliche Bildung), JUGEND (ausserschulische Aktivitäten).
Die Schweiz hat von Anfang bis Mitte der Neunzigerjahre an den EU-Bildungsprogrammen COMETT (Zusammenarbeit Hochschulen / Firmen zu Weiterbildungszwecken) und ERASMUS (Förderung der Studierendenmobilität) aufgrund von bilateralen Verträgen offiziell teilgenommen.
Für die 1995 neu gestarteten Programme SOKRATES, LEONARDO DA VINCI und Jugend konnten keine Abkommen mehr ausgehandelt werden.
Das schweizerische Parlament hat in der Folge Übergangsmassnahmen (Übergang bis zu einer Vollbeteiligung) bewilligt, um die schweizerischen Aktivitäten im Kontaktnetz der europäischen Bildungs-, Berufsbildungs-, und Jugendprogramme zu erhalten. 2003 wurden dazu 57,9 Mio. Franken für 2004 - 2007 gesprochen. Diese Mittel ermöglichen eine indirekte schweizerische Teilnahme an multi- und bilateralen Programmaktivitäten: Akzeptiert der europäische Projektkoordinator die schweizerische Mitarbeit, kann diese vom BBW finanziert werden.
Mit den zweiten bilateralen Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU kommt es zu einer Konsolidierung der der indirekten schweizerischen Teilnahme. Eine offizielle Teilnahme mittels bilateralem Abkommen kann voraussichtlich im Jahre 2006 verhandelt werden.
Auskünfte
Verena Weber
Bundesamt für Bildung und Wissenschaft
Hallwylstrasse 4
3003 Bern
Tel. 031 322 96 98
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